Studiengang Bachelor of Education Berufspädagogik (B.Ed.)

Der Bachelorstudiengang Berufspädagogik stellt den ersten Schritt auf dem Weg zum Lehramt an beruflichen Schulen dar. Außerdem qualifiziert er für außerschulische Beschäftigungsfelder der beruflichen Jugend- und Erwachsenenbildung sowie für Tätigkeitsfelder in der Berufsbildungsadministration und -politik.

Zulassungsvoraussetzungen

Zwingende Voraussetzungen für den Bachelorstudiengang sind eine Allgemeine Hochschulreife (oder eine gleichwertige Berechtigung), gute deutsche Sprachkenntnisse (Niveau B2) und für das Zweitfach Sport eine Eignungsprüfung. Nähere Informationen sind im §2 der Rahmenprüfungsordnung Ba/Ma und im §2 der Prüfungs- und Studienordnung dieses Studiengangs nachzulesen.

Vor der Einschreibung in den Studiengang muss das CCT-Selbsterkundungsverfahren durchgeführt werden, das Ihnen helfen soll, mehr Klarheit über Ihre fachliche und persönliche Eignung für den Lehrberuf zu bekommen. Das CCT-SelfAssessment unterstützt Sie bei Ihrer Reflexion im Hinblick auf die realen Anforderungen und Tätigkeitsschwerpunkte des Berufes. Bitte lesen Sie dazu die Hinweise zur Teilnahme am SelfAssessment und führen Sie den CCT-Test durch.

Vorausgesetzt wird ferner ein ausgeprägtes Interesse an der jeweils gewählten beruflichen Fachrichtung, für die hierfür erforderlichen mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen sowie Interesse an berufspädagogischen Themen und Fragestellungen.

Keine Voraussetzung, jedoch von Vorteil ist es, wenn Sie bereits über eine einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung verfügen. 

Studieninhalte

Der Bachelorstudiengang besteht aus drei Studienbereichen: berufliche Fachrichtung, allgemeinbildendes Zweitfach und Berufspädagogik.

Als berufliche Fachrichtung kann gewählt werden:

Die Auswahl der allgemeinbildenden Zweitfächer umfasst:

Die nachfolgende Übersicht verdeutlicht den Anteil der einzelnen Studienbereiche und gibt einen Überblick über die Inhalte der berufspädagogischen Module. Zu letzteren zählt auch ein Orientierungspraktikum.

Weitere Hinweise

Relevante Ordnungen, Modulbeschreibungen, Fachanhänge, Formulare und Anträge finden Sie jeweils bei Auswahl der Fächer im linken Menü auf dieser Seite.

Den Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs wird der Übergang in das Masterstudium Berufspädagogik bzw. das Masterstudium Berufspädagogik Gesundheit und Soziales ermöglicht.

  • Hier können Sie unseren Studiengangsflyer zum Bachelor Berufspädagogik herunterladen.

 

 

Studienintegrierte Praktika und betriebliche Praxiserfahrung

 

Studienintegrierte Praktika:

Als wichtiger Bestandteil des Bachelor- und des Masterstudiums der Berufspädagogik müssen Praktika absolviert werden, die auf die spätere Tätigkeit als Lehrkraft an beruflichen Schulen vorbereiten. Sie sind fest im Curriculum verankert und werden mit Leistungspunkten versehen. In der Praktikumsordnung sind die Praktika des Bachelor- und der Masterstudiengänge genauer geregelt.

Der Bachelorstudiengang umfasst ein sechswöchiges Orientierungspraktikum, von dem drei Wochen an einer beruflichen Schule und drei Wochen an einer außerschulischen Institution der beruflichen Bildung absolviert werden.

Im Masterstudium gibt es ein sechswöchiges Hauptpraktikum, welches an einer beruflichen Schule absolviert wird und in dem es u.a. um das Erproben der Unterrichtsvorbereitung und -durchführung geht.

Diese Praktika werden von Frau Dr. Claudia Kalisch betreut, die bei Fragen Ihre Ansprechpartnerin ist. Weitere Informationen zu den studienbegleitenden Praktika erhalten Sie hier.

 

Betriebliche Praxiserfahrung:

Neben diesen studienintegrierten Praktika sind auch Betriebserfahrungen im Bereich der beruflichen Fachrichtung, die später unterrichtet wird, sinnvoll und notwendig. Sie sollen unter anderem sicher stellen, dass in der späteren Tätigkeit als Lehrkraft der Bezug zur Praxis hergestellt werden kann.

Deshalb gilt als Voraussetzung für den Eintritt in das Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern entweder eine einschlägige Berufsausbildung oder eine mindestens einjährige Berufserfahrung, z.B. in Form von Praktika.

Schon vor Beginn des berufspädagogischen Masterstudiums an der Universität Rostock muss mindestens die Hälfte dieser Praxiserfahrung vorgewiesen werden, d.h. sechs Monate Praxiserfahrung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich der beruflichen Fachrichtung.